In 100 Jahren bewohnen wir den Mars

[:de]In 100 Jahren bewohnen wir den Mond und den Mars, drucken unser Essen ganz nach Belieben in wenigen Minuten selbst und fliegen mit einer Drohne zur Arbeit. Das behauptet zumindest Samsung in seinem “Samsung SmartThings Future Living Report” im Februar 2016.

Ja, schon heute sind unsere Smartphones smarter, als wir es vor wenigen Jahren noch vermutet hätten. Die Welt ist vernetzt. Staubsauger sind kleine Roboter. Türen lassen sich aus der Ferne per Anruf öffnen. Fitnessarmbänder ersetzen Fitnesstrainer. Sie geben uns über Apps Auskunft über unser Gesundheitsstand und wie wir uns zu ernähren haben. Das große Zauberwort dazu heißt: “Big Data”. Alles wird smarter und unsere Gerätschaften eigenständiger.

Samsung erkennt den schnellen Wandel der Technologien, der stetig an Schnelligkeit gewinnt. Sie haben sich den Fortschritt in 100 Jahren vorgestellt und in dem “SmartThings Future Living Report” zusammengefasst. Laut dessen werden schlanke Wolkenkratzer entstehen, die weit in den Himmel ragen würden. Sie vermuten die Existenz von Unterwasserstädten, die aus dem umgebene Wasser den benötigen Sauerstoff wandeln würden. Drohnen würden Busse und Bahnen ersetzen und wären damit ein ganz normales Verkehrsmittel. Sogar Häuser sollten von Drohnen, in großem Maßstab, mobil gemacht werden. Das Reisen mitsamt des eigenen Hauses wäre dadurch möglich. Innerhalb der Häuser könnten Wände wie riesige Bildschirme bestimmte Kulissen wiedergeben und somit angenehme Stimmung bereiten. Für den kleinen oder auch großen Hunger müsse man dann nur seinen 3D-Drucker anschmeißen, der einem in wenigen Minuten ein Stück Schokoladenkuchen – natürlich mit Sahne  –  oder andere Gerichte zaubere. Auf der Arbeit könnten internationale Meetings mithilfe der Projektion von Hologrammen abgehalten werden. Diese könnten sogar mit den Kollegen auf dem Planeten Mars stattfinden, denn laut Samsung werden wir in 100 Jahren auch diesen besiedeln.

 

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Flugzeuge aus dem 3D-Drucker

[:de]”See you in the future!”, mit diesen Worten beendet Bastian Schaefer, ein “Cabin and Cargo Innovation Manager” bei Airbus, seine eindrucksvolle TED-Rede [1] über die zukünftige Gestaltung von Passagierflugzeugen. Um noch mehr Gewicht bei dessen Struktur einzusparen, werde die Formgebung an die von Knochen angelehnt. Die Idee scheine zwar auf den ersten Blick seltsam für Strukturexperten zu wirken, doch sei die Herstellung mittels 3D-Druck realisierbar und das Material so optimal genutzt.

Anhand eines Modells präsentiert Schaefer eine mögliche neue Flugzeugkonfiguration. Er zieht Vergleiche zwischen alten Herstellungsverfahren für Teile und unterstreicht den Vorteil von  Designkonzepten, die an die Bionik angelehnt sind.  Desweiteren geht er anhand von futuristischen Rederings auf mögliche Konzepte für eine smarte Kabinengestaltung ein.

 

 

Quelle:

[1] “A 3D-printed jumbo jet?”, TEDGlobal 2013 · 05:58 · Filmed Jun 2013

[2] Titelbild: http://www.airbus.com/galleries/photo-gallery/dg/idp/47912-the-future-by-airbus-vitalising-zone-panoramic-day/?share=1[:]